Leicht, stabil und robust bei einer stattlichen Auszugshöhe und sehr einfachem Handling - was will man mehr? Ein Stativ kauft man ja (meistens), um es für lange Zeit zu gebrauchen. Die Anforderungen sind zunächst recht simpel: Stabiler Halt und einfache Handhabung - wenn's geht, gerne bei leichtem Eigengewicht. Aber im regelmäßigen Einsatz zeigen sich dann mitunter die kleinen Tücken, die so ein Stativ mitbringen kann.
Nicht so bei diesem Manfrotto-Stativ.
Das Schnellverschluss-System erlaubt zügigen Auf- und Abbau, die umlegbare Mittelsäule ermöglicht Aufnahmen aus sehr niedrigen Positionen (geniales Feature) und sollte mal ein Verschluss nachgeben, klemmt das erforderliche Werkzeug zum Nachziehen der Verschraubungen Manfrotto-typisch direkt am Stativbein. Es ist einfach alles logisch und klasse gelöst.
Welcher Kopf nachher auf den drei Beinen thront, ist natürlich vom Einsatzzweck und den eigenen Vorlieben abhängig. Ich nutze derzeit primär einen Manfrotto 327RC2 Joystickkopf, mit dem ich auch recht zufrieden bin. Für eine schnelle Korrektur des Bildausschnittes ist das Teil top.
Es gibt natürlich deutlich günstigere Stative am Markt (und erheblich teurere). Aber wenn ich zusammenrechne, wieviel "Lehrgeld" mich die vorherigen Stativ-Experimente gekostet haben, ist der Anschaffungspreis des Manfrotto MT055CXPRO4 fast schon ein Witz.
Und falls es noch nicht deutlich wurde: Tolles Stativ, jeden Cent wert - eben eine ganz klare und dicke Kaufempfehlung.
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